Orgelrestaurierung - Kirchengemeinde Niesky

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Orgelrestaurierung

Aktuelles
Mitte April 2024
Wir freuen uns, dass die Orgel bald in neuem alten Glanz erklingen wird! Seien Sie herzlich eingeladen zu unseren Veranstaltungen um sie wieder klingen zu hören!

Freitag, 19. April um 17.30 Uhr
Exklusivkonzert für Spender und Pfeifenpaten




November 2023: Es fehlen „nur“ noch 15.000 €

Nun sind wir also auf der Zielgeraden, sowohl mit dem Orgelprojekt als solchem als auch mit der Finanzierung, die nun fast vollständig gedeckt ist. Als die ersten Gespräche stattfanden, dachten wir nie im Traum daran, so bald viele Tausend Euro von privaten und institutionellen Spendern bereit gestellt zu bekommen. Auch in der Orgelrücklage hat die Gemeinde Geld über lange Zeit gesammelt. Einerseits wird von Seiten der Kirchenleitung empfohlen, eine Orgelrücklage anzulegen. Andererseits hat der Gemeindekirchenrat dieser Rücklage seit Planung der Generalüberholung auch besonderes Augenmerk geschenkt.
Auf die Bewilligung (oder Ablehnung) einer beantragten Förderung bei der Stiftung Orgelklang müssen wir noch bis zum nächsten Kalenderjahr warten. Über Spenden für dieses uns sehr am Herzen liegende Projekt freuen wir uns natürlich auch weiterhin.

Geplanter Baubeginn am 8. Januar 2024

Voller Vorfreude blicken wir in das nächste Jahr, an dessen Beginn Firma Eule mit der Generalüberholung und Klangerweiterung unserer Orgel beginnen wird. Geplant ist, dass unsere Orgel Ostern wieder in neuerem Klang erstrahlen kann. Dann können wir uns schon auf ein Exklusivkonzert für alle Spender, eine digitale Orgelführung, einen festlichen Einweihungsgottesdienst mit anschließendem öffentlichen Konzert im April oder Mai 2024 freuen.

Bis dahin - Januar bis März - gibt es eine Zeit des Entzugs, da die Orgel ausgebaut sein wird. Wir werden sie mit unserem E-Piano überbrücken, das eigens dazu von der Klavierbaufirma Weber in Dresden generalüberholt wurde und nun wieder einwandfrei funktioniert. Unser Dank gilt Jürgen Neumann der den Transport übernommen hat.
Ihre Theresa Bönisch
12. Januar 2023: Dank des grandiosen Einsatzes von Uwe Großer und einer Leihgabe der Fa. Eule ist unsere Orgel ab sofort wieder mit elektrischer Winderzeugung bespielbar - was natürlich den jederzeit möglichen Fußbetrieb nicht ausschließt!
Auf Grund eines Motorschadens versagte das Orgelgebläse zum Jahreswechsel seinen Dienst. Auf dem Bild ist Theresa Bönisch beim Treten des Blasebalges zu sehen. Somit kann der nötige Luftdruck für das Üben ihrer Orgelschülerin erzeugt werden.

Sachstand der Orgelrestaurierung September 2022

Das Denkmalamt bestätigt die Erweiterung unserer Orgel um ein zusätzliches Register mit 56 Pfeifen mit entsprechenden Auflagen.
Für dieses neue Register werden Pfeifenpatenschaften angeboten, ein Pfeifenpatenschaftsbrief wird erarbeitet. Die kleinste Pfeife misst 7,3 cm, die größte 175,8 cm.
Der Patenbeitrag wurde mit 9,31 €/cm Länge vorgeschlagen.


Beschluss des GKR im August 2022

Nach zunächst ablehnendem Bescheid des Denkmalamts fanden sich Denkmalpfleger, Orgelsachverständiger, Orgelbauer, Kantorin und Kirchengemeinde zu einem Gespräch an der Orgel zusammen. Nach sehr intensiven Verhandlungen konnte endlich eine für alle tragbare Lösung gefunden werden. Auf der Grundlage des daraufhin überarbeiteten Angebots der Firma Eule hat der GKR die Restaurierung und Klangerweiterung um ein Register (Trompete 8’ mit 56 Pfeifen) über ein Gesamtvolumen von 83.500€ beschlossen.


Abkündigungen 20. Februar 2022

Beginn der Arbeiten wird voraussichtlich in einem Jahr sein

Liebe Gemeinde,
unsere Orgel hat uns in den letzten Jahren über ihren vielfältigen Einsatz viel Freude gebracht. Musikalische Ausgestaltung der Gottesdienste und Konzerte, aber auch noch nie haben so viele Orgelschüler auf der Orgelbank gesessen wie jetzt und Einzelne von ihnen können bereits einen Orgeldienst übernehmen. Damit das auch in Zukunft so bleibt, begleitet das Thema Orgelrestaurierung seit über einem Jahr die Beratungen im Gemeindekirchenrat. Pfarrer Bönisch wurde als Orgelsachverständiger bestellt und hat das Instrument bis in seine Tiefen erkundet, um daraus ein Leistungsverzeichnis mit notwendigen als auch wünschenswerten Arbeiten zu erstellen. Dabei wurde deutlich, dass sowohl Erbauer Röhle als auch Umbauer Heinze auf ein wichtiges Register verzichtet haben, das in vielen Orgeln seinen Platz hat, dort gerade bei festlichen Stücken Klangtiefe und vollen, satten Orgelklang erzeugt und damit dem Spektrum der spielbaren Orgelwerke mehr Raum gibt. Warum dieses Register in unserer Orgel fehlt, ist der schmalen Akte im Archiv leider nicht zu entnehmen. Das Leistungsverzeichnis von Pfarrer Bönisch führt daher aus, dass im Zuge der Restaurierung, wenn die Orgel also ohnehin komplett zerlegt wird, eine Klangoptimierung durch Erweiterung um das besagte Register „Trompete“ eine wünschenswerte Option ist.

Drei Orgelbaufirmen wurden angefragt – zwei Unternehmen waren vor Ort und haben daraufhin ihre Kostenvoranschläge eingereicht. Im Januar erläuterte uns Pfarrer Bönisch als Orgelsachverständiger die eingegangenen Angebote mit sehr unterschiedlichen Lösungsansätzen und empfahl in seiner Expertise, mit der Ausführungen des Projekts die Firma Eule in Bautzen zu beauftragen, die einerseits das überzeugendere Konzept, andererseits aber auch den günstigeren Kostenrahmen zu bieten hat.
 
Der GKR folgte den Ausführungen des Orgelsachverständigen und fasste den Beschluss, den Auftrag für die Restaurierung mit optionaler Klangoptimierung unserer Orgel an die Fa. Eule in Bautzen zu vergeben.
 
Wenn wir uns im Zuge der Restaurierung für eine Erweiterung um ein Register entscheiden, beläuft sich die Gesamtsumme des Vorhabens auf ca. 90.000€. Das klingt nach viel Geld und ist auch viel Geld, wobei es jedoch hilfreich ist, diese Summe in Relation zu sehen. Wenn man bedenkt, dass z.B. die Orgelrestaurierung in der Kirche Ortrand ca. 250.000€ kosten wird, sind wir nicht soo schlecht dran – auch geschuldet der jahrelangen regelmäßigen Wartung und Pflege unserer Orgel, wofür allen Beteiligten herzlich zu danken ist! Da uns in Kürze auch weitere Aufgaben ins Haus stehen, wie z. B. die Sanierung der Südfront unseres Gemeindehauses, sind wir gut beraten, mit vorhandenen Rücklagen sehr sorgsam umzugehen. Daher ist es unumgänglich, dass ein Teil der Gesamtkosten über Fördermittel, Sponsoren und Spenden ausgeglichen wird. Dabei sind wir ganz besonders auf Ihre Unterstützung angewiesen! Unter anderem wird dafür in unserer Kirche demnächst eine Orgelpfeife zum zweckgebundenen Kollekteneinwurf aufgestellt. Darüber hinaus können Patenschaften für Orgelpfeifen erworben werden - Informationen dazu folgen in Kürze.
 
Beginn der Arbeiten wird voraussichtlich in einem Jahr sein und so geben wir heute voller Gottvertrauen sozusagen den Startschuss für die „Spendenaktion Orgel“, wofür die heutige Kollekte am Ausgang mit beitragen soll.  
Wir hoffen auf Ihre Unterstützung und danken Ihnen sehr für Ihr Wohlwollen!

Dietmar Hellmann
Ende März 2024 sind die Arbeiten in vollem Gange. Das Einweihungswochenende für die Orgel ist für den 19.-21 April geplant. Noch ist viel zu tun!
Januar 2024

In der dritten Januarwoche begannen die Orgelbauer der Firma "Hermann Eule Orgelbau" mit dem Rückbau der Orgel. Viele Teile, darunter die die meisten Pfeifen, haben sie zum Reinigen und Aufarbeiten mit in ihre Werkstatt nach Bautzen genommen. Die Orgelempore ist derzeit verschlossen damit die ausgebreiteten Teile unversehrt bleiben.

Die Spendenaktion für das Zungenregister »Trompete« konnte nach dem Erwerb der letzten Pfeife abgeschlossen werden.




Hier finden Sie unseren zweiten Orgelbrief vom Dezember 2023.



Hier finden Sie unseren ersten Orgelbrief vom Mai 2023.


Viel Freude beim Lesen!



56 neue Pfeifen brauchten Paten - Jetzt sind alle finanziert! (Ende Januar 2024)

Die Evangelische Kirchengemeinde Niesky suchte Paten für 56 neue Pfeifen des Registers »Trompete 8̕«, welches die Orgel der Christuskirche klanglich erweitern soll.

Die Orgel in unserer Kirche wurde ursprünglich im Jahr 1900 zur Fertigstellung des Gebäudes von Julius Röhle aus Görlitz errichtet. Sie erhielt aber ihre heutige Gestalt durch Gustav Heinze aus Sorau (heute Zary/Polen), der sie 1930 auf 25 Register - also Pfeifenreihen mit unterschiedlichen Klangfarben - erweiterte. Dabei erhielt sie auch zwei Register mit Zungenpfeifen, die den Ton mit einer durch den Wind vibrierenden Metallzunge erzeugen.

Allerdings baute Heinze in Niesky im Unterschied zu anderen Orgeln gerade nicht das typische Zungenregister »Trompete«. Jener kraftvollschmetternde Ton verleiht dem Orgelklang einen besonderen Glanz und unterstützt die Bässe. Bei der nun anstehenden Generalüberholung der Orgel soll dieses Register durch die Orgelbaufirma Eule aus Bautzen ergänzt werden.

Ev. Pfarramt und Kirchenbüro        Tel. 03588-207859  
02906 Niesky   Rothenburger Str. 14    Fax: 03588-22 22 924
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